Detlef Kaatz und Wilfried Ottersberg Cremlinger Schüler sollen auch in den Genuss des Besuches einer IGS kommen
Die in der jüngeren Vergangenheit vorgelegten Zahlen zu den Anmeldungen an den Integrierten Gesamtschulen (IGS) in Wolfenbüttel, Braunschweig und auch anderen Landkreisen geben der Politik einen klaren Handlungsauftrag: Richtet mehr Integrierte Gesamtschulen ein! Bisher konnten längst nicht alle Schüler, die sich um einen Platz bemüht haben, an den Schulen angenommen werden.
In Wolfenbüttel wurde vor einem Jahr auf Initiative der SPD und Bündnis 90/Die Grünen eine erste IGS für den Landkreis Wolfenbüttel in Wolfenbüttel eingerichtet. Bei der damals durchgeführten Elternbefragung hatten sich gut 50 % der Cremlinger Eltern für diese Schulform ausgesprochen.
Doch leider konnten durch das Losverfahren nicht alle Interessenten einen der begehrten Schulplätze ergattern und gingen leer aus. Ein weiterer Aspekt ist, dass der weite Schulweg nach Wolfenbüttel viele Eltern daran hindert, überhaupt einen Antrag zu stellen. Sie melden ihre Kinder viel lieber an den Gymnasien in Braunschweig oder an der HRS in Sickte an.
Gemeindeverbandsvorsitzender Wilfried Ottersberg und Gemeindefraktionsvorsitzen- der Detlef Kaatz stellen daher folgendes fest: „Die Einrichtung einer zweiten IGS in Wolfenbüttel oder in Remlingen ist für den Landkreis ein richtiger Schritt. Für Cremlin- gen wird sich hieraus aber keine Verbesserung der Situation ergeben. Insofern werden wir, wenn bei der kommenden Elternbefragung in Cremlingen weiter hoher Bedarf festgestellt wird, uns dafür einsetzen, dass ein freier Zugang zu den Braunschweiger Gesamtschulen möglich wird oder eine weitere IGS in Sickte eingerichtet wird.“